mit dem Bündnis Marxismus und Tierbefreiung
Die liberale Kulturkritik der Tierausbeutung ist ein zahnloser Tiger, wie die vegane Modernisierung des westlichen Kapitalismus gezeigt hat. Das Schweigen zahlreicher Marxismen zur Tierhölle in Mastanlagen und Schlachthäusern ist ein Zeichen ihrer Schwäche und ein Indiz ihrer Kälte gegenüber einer Gruppe der Subalternen. Um die Ausbeutung der Tiere in der Gesellschaft des Kapitals zu verstehen und sie zu beenden, braucht es aber den Marxismus; um ihre Reproduktion zu verhindern, eine Kulturkritik, die nicht an Speziesgrenzen haltmacht.
